Golfregeln / Aktuelles
Zu Saisonbeginn dürfen wir auf unsere Sonderplatzregeln hinweisen, die über die gesamte Saison Gültigkeit haben. Dazu einige Erläuterungen:
1.) Der Drachensee
Der Drachensee gilt inklusive Böschung und Uferbepflanzung als seitliches Wasserhindernis. Hindernisgrenze ist der äußerste Rand des Gemähten.
Aufgrund seines Umfangs sowie aus optischen Gründen ist der Drachensee nicht als seitliches Wasserhindernis markiert. Ob der Ball im Hindernis liegt oder nicht, ist durch die Mähkante klar ersichtlich.
Einmal im Jahr werden die Böschungen am Drachensee gemäht, aber dadurch ändert sich die Hindernisgrenze nicht. Für diese Zeit werden teilweise rote Linien als Kennzeichnung gezogen.
Alle anderen Wasserhindernisse am Platz sind mit Pflöcken oder Linien markiert.
2.) Loch 9 und 15:
Nach dem 1. Wasserball kann mit einem Strafschlag von der DROP Zone weitergespielt werden.
Bei beiden Löchern sind Drop Zonen zur Erleichterung eingerichtet. Man hat somit zu allen Optionen der Regel 26 (Wasserhindernisse) zusätzlich die Möglichkeit, einen Ball in der Drop Zone fallen zu lassen (nicht legen). Dies gilt aber nur für einen Ball, der im Wasserhindernis liegt – zzgl. einem Strafschlag.
3.) Unbewegliche Hemmnisse (Regel 24-2):
Begrenzungsbalken Grün 9 und 18
Liegt der Ball außerhalb des Wasserhindernisses, kann bei Behinderung durch die Begrenzungsbalken straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden – den nächstgelegenen Punkt - nicht näher zur Fahne - bestimmen, wo man nicht mehr behindert ist und dann innerhalb einer Schlägerlänge droppen.
Die Pfosten (rot markiert) sind bereits im Wasserhindernis, daher gibt es dafür keine straflose Erleichterung.
Behinderung: Standposition
Behinderung: “Raum des beabsichtigten Schwungs“
4.) Loch 17:
Das Biotop (rot-grüne Pflöcke) darf nicht betreten werden. Liegt der Ball im Biotop, muss Erleichterung nach Regel 26-1 (seitliches Wasserhindernis) in Anspruch genommen werden.
Biotope sind inzwischen auf sehr vielen Golfplätzen vorhanden. Bitte respektieren Sie, dass diese nicht betreten werden dürfen, auch wenn das Schützenswerte im ersten Moment nicht ersichtlich ist.
Ein Ball der im Biotop liegt, darf nicht gespielt werden – auch nicht, wenn die Standposition außerhalb ist.
5.) Rindenmulch:
Für Rindenmulch gibt es im GC Am Mondsee keine Sonderplatzregel, das heißt der Ball muss gespielt werden wie er liegt. Rindenmulch ist loser hinderlicher Naturstoff (Regel 23) und darf, ausgenommen in einem Hindernis, entfernt werden. Der Ball darf sich dabei aber nicht bewegen. Im 2. Bild erhält man straflose Erleichterung, aber nicht wegen dem Rindenmulch, sondern wegen dem gestützten Baum.
Ball spielen wie er liegt
Gestützter Baum, daher straflose Erleichterung


